Als Kind sehnte ich mich nach der großen Freiheit und verspürte jede Sekunde den Drang in die Weite zu ziehen. Ich spürte, dass mir die Welt gehört und sie nur darauf wartet von mir erobert zu werden. Damals dachte ich, dass ich vielleicht Kapitän oder LKW-Fahrer werde, damit ich immer auf Achse bin. Hach, die Träume aus der Kindheit verzaubern mich heute noch und lassen mich die Abenteuerlust von damals spüren.
Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum ich mit zwanzig wirklich meine sieben Sachen, die in einem Schuhkarton passten, packte und loszog. Ohne Angst schmiss ich mich in die Wellen, um mich von ihnen in einer fremden Stadt anspülen zu lassen und diese dann zu entdecken. Von der kleinen Seestadt Bremerhaven, in der mir alles zu klein und zu eng vorkam, in das für mich verwinkelte Stuttgart. Extremer hätte diese Erfahrung nicht sein können. Denn Schwaben sind das komplette Gegenteil von Nordlichtern. Aber ich wollte damals allen zeigen, dass ich die Herausforderung annehme und vor allem wollte ich meine Entdeckungslust stillen und von diesem Abenteuer lernen. An einem Ort, ohne Schutz der Familie zu sein, der einen reifen lässt und dafür sorgt sich selber zu finden. Kennt ihr diesen Wunsch?
Was in meinem iPhone vorgeht hab’ ich mich nicht erst einmal gefragt. Bestimmt kennt ihr das.
Ähnliche Gedanken hatte jetzt der iPhone Reperaturservice Repeo und hat sich einfach selbst ans Werk gemacht um diese Frage, die natürlich auch in vielen Köpfen der Repeo-Kunden herumschwirrte, einfach zu lüften. Unserem besten Freund wurde also die Kleidung vom Leib gerissen und damit dann noch Licht ins dunkle Innenleben des kleinen Alltagserleichterers gebracht wird, wurden leuchtende LEDs integriert.
Einen Farbumbau in blau oder rot habt ihr sicherlich schon einmal gesehen, aber diese Kombi aus durchsichtigem Gehäuse und leuchtenden Lämpchen hat es an einem iPhone 5 noch nicht gegeben und schaut gar nicht mal übel aus! Endlich Mal eine wirkliche Neuigkeit am iPhone, auch wenn diese nicht von Apple selbst kommt und auch wenn wir das ja eigentlich gar nicht brauchen.
(Das Foto zeigt den friedlichen Taksimplatz.)
Atilla Parla ist Türke, lebt seit viereinhalb Jahren in Deutschland und studiert systematische Musikwissenschaft und Psychologie an der Uni Hamburg, weil er sich nach seinem türkischen Abschluss in BWL weiterentwickeln wollte.
Vor Kurzem ist er spontan nach Istanbul gereist und hat einige Tage lang mit auf dem Taksimplatz demonstriert und war von den Ereignissen dort nachhaltig beeindruckt. Während er in Istanbul war, hat eine Freundin von ihm den Kontakt zwischen uns hergestellt (weil ich mich für die Ereignisse interessiert habe und zwar in ungefilterter Form!) und so wurde ich ein bisschen live Zeugin davon, wie es ihm vor Ort ergangen ist und was das bei ihm auslöste.
Da ich das mit euch teilen möchte, habe ich ihn für Uberding interviewt … aber… lest selbst*!
ACHTUNG: Dies ist keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern beinhaltet eine subjektive Darstellung – meiner Meinung nach allerdings eine sehr reflektierte.
Während Mia gerade auf Foto-Safari durch die riesige Hotelanlage streift und ich leider etwas kränkelnd im Zimmer sitze, nutze ich das – endlich – gut funktionierende Wifi, um unsere Erlebnisse der letzten Tage für euch zusammen zu fassen. Wie immer konntet ihr auf instagram schon viel davon mitbekommen, aber nicht alle Erlebnisse lassen sich auf einen Schnappschuss reduzieren.
Unser Mexico-Trip startete für uns beide relativ chaotisch. Ich, frisch die Umzugskartons gepackt und bei meiner Mutter abgestellt, einmal nach Südtirol und zurück, direkt in den Flieger. Mia, eine arbeitsreiche Woche und das Mommybloggercafé in Berlin hinter sich. Aber der Stress hat sich gelohnt. Kaum angekommen machte sich direkt das Urlaubsfeeling breit. Kein Wunder, bei diesen Stränden.
Die Tage werden auch in Deutschland endlich heißer. Der “richtige Sommer” scheint endlich angekommen zu sein. Wir trinken kalte Weinschorle auf dem Balkon, sitzen Abends noch in den Kleidchen draußen und allgemein ist gerade einfach leichte Kost angesagt!
Ob im Kleiderschrank, auf dem Teller oder zur Unterhaltung. Nach heißen Tagen wie diesen ist eine Gehirn-Pause wirklich manchmal nicht nur nötig sondern unerlässlich. Dann und wann wird die genervte Aussage “Nicht noch so eine olle Komödie!” umgedreht und wir sind froh, genau so etwas über die Leinwand flimmern zu sehen.
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34° im Schatten und das Meer vor der Nase – und trotzdem hatten wir nach zwei Strandtagen nichts dagegen, uns auf einen Ausflug entführen zu lassen. Und wir ahnten ja noch nicht mal, wie genial dieser Tag werden würde! Denn klar: Die typischen Bilder aus Tulum haben wir alle schon mal gesehen. Photoshop ist da eigentlich das Erste, woran man denkt.
Aber nix Photoshop. Nachdem wir uns fünfzehn Minuten durch sengende Hitze gequält und zunächst erst mal in die Geschichte und Kultur der Maya eingeführt wurden, standen wir auf einmal vor den Ruinen einer der wichtigsten Mayastädte der post-klassischen Phase von 1250 bis 1550. Und dabei sollte man an so viel mehr denken als an eine vermeintliche Weltuntergangs-Vorhersage.